Julian Philipp David

Vom Aufwachsen auf dem Dorf, dem Großwerden als Scheidungskind und der Flucht in die Musik. Julian Philipp David begibt sich mit der neuen Single »Solange er schreibt« in seiner ihm so eigenen, nonchalanten Art auf einen lyrischen Streifzug durch seine Jugend in einem kleinem Dorf neben einer kleineren Großstadt. Dorthin wo alles begann und der häufigste Berufswunsch oft nur Hauptsache Achtzehn war.

„Ich glaube jeder Mensch braucht ein eigenes kleines Geheimversteck, in das er sich verkriechen kann, wenn ihm alles über den Kopf wächst. Meins ist seit ich Denken kann die Musik, das Texte schreiben. Was ich sonst nicht über die Lippen kriege, kann ich dort ordnen und endlich loswerden. »Solange er schreibt« ist meine Geschichte und erklärt, wieso ich tue, was ich tue.“

Rappend, singend, manchmal irgendwo zwischendrin, gelingt es Julian Philipp David mit seinem Songwriter-Rap nicht nur die Genregrenzen zwischen Hip-Hop und Gitarrenmusik weiter auszuloten, sondern auch ganz nebenbei einen weiteren vielversprechenden Vorboten auf sein mit Spannung erwartetes Debüt-Album abzuliefern.

Ab Oktober geht Julian Philipp David auf den zweiten Teil seiner Tour durch ganz Deutschland.

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Live

30.06.17 Campusfest Gelsenkirchen
08.07.17 Zelt-Musik-Festival Freiburg
15.07.17 Kiliani Jugendfestival Würzburg
21.07.17 Watt En Schlick Fest Varel
30.07.17 Ostseebad Binz
25.08.17 Spack! Festival Wirges
27.08.17 IGA Park Rostock
31.08.17 Kultursommer Gießen
19.10.17 Tower Bremen
20.10.17 Feuerwache Magdeburg
21.10.17 Mephisto Hannover
22.10.17 Groovestation Dresden
24.10.17 Täubchenthal Leipzig
25.10.17 Kulturkeller Fulda
26.10.17 Skaters Palace Münster
27.10.17 Artheater Köln
28.10.17 Mergener Hof Trier
13.11.17 Zeche Bochum
14.11.17 Forum Bielefeld
15.11.17 Alte Feuerwache Mannheim
17.11.17 Schräglage Stuttgart
18.11.17 E-Werk Erlangen
23.06.17 SWR3 Sommerfest Ludwigshafen
11.06.17 Zeltfestival Rhein-Neckar Mannheim
03.06.17 Malzwiese Festival Berlin
28.05.17 Rockhal Luxemburg
26.05.17 Schlossgrabenfest Darmstadt
14.05.17 Holsten Brauereifest Hamburg
27.04.17 Freiburger Festival Freiburg
20.04.17 Popsalon Osnabrück
05.04.17 Zoom Frankfurt
04.04.17 Nochtspeicher Hamburg
03.04.17 Musik & Frieden Berlin
02.04.17 Ampere München
24.09.16 Reeperbahn Festival Hamburg
10.09.16 Schlossfest Mannheim
05.08.16 Sound of the Forest Beerfelden
30.07.16 U&D Festival Mössingen
28.07.16 Freundlich+Kompetent Hamburg
15.07.16 Bochum Total Bochum
14.07.16 Zeltmusikfestival Freiburg
09.07.16 Musikmeile Frankfurt/Main
08.06.16 Denkfest Mannheim
14.05.16 peer23 Mannheim
12.04.16 Baumhaus Bar Berlin
08.04.16 Forum Mannheim
04.04.16 The Great Räng Teng Teng Freiburg

Blog

18.06.17

Solange er schreibt

Ich bin in einem kleinen Dorf neben einer kleineren Großstadt aufgewachsen. Und immer wenn mir dort die Decke auf den Kopf gefallen ist, habe ich mich in die Musik geflüchtet. Mittlerweile wohne ich woanders und mein kleines Geheimversteck vor der Außenwelt wurde zu sowas wie meinem Beruf. Oh, wie wahnsinnig dankbar ich dafür bin! Meine neue Single »SOLANGE ER SCHREIBT« gibt es samt Musikvideo seit Freitag, den 16. Juni überall zu streamen und zu kaufen.

Solange er schreibt ist er nicht allein,
wird alles zu schwer, ja dann muss er es teil’n,
mit jedem Wort ein Stück mehr Ordnung,
dann fällt die Last von seinen Schultern und alles wird leicht.
Solange er schreibt ist seine Welt wieder heil,
zumindest in Teilen. 

Für das Video sind wir in ein verlassenes Geisterdorf gefahren. Eine wirklich verrückt-bedrückende Erfahrung. Eigentlich sieht dort nämlich auf den ersten Blick alles ziemlich gewöhnlich aus. Typisch deutsche Reihenhaus-Romantik. Vorgärten, Carports, Swimmingpools. Mit Gewöhnlichkeit hat das aber alles nicht mehr zu tun. Fast alle Rolläden sind runtergelassen, die Türen vernagelt, die Gärten verwildert und die Straßen menschenleer. Nur ihre Geschichte liegt irgendwie noch in der Luft und lässt sich förmlich einatmen. Und wenn dort bald kein Stein mehr auf dem anderen liegt, wird nach Kohle gebuddelt. Nostalgie, Du olles Ding. 

Für den Fall, das meinem kleinen Heimatdorf neben der kleineren Großstadt mal ein ähnliches Schicksal bevorstehen sollte, habe ich immernoch diesen Song. Und meine Geschichte.

10.04.17

Traurige Kids Tour Teil 1

Das war sie also schon, meine allererste Tour. 2000 Kilometer in 4 Tagen. München, Berlin, Hamburg, Frankfurt. Und es hätte nicht besser laufen können. Bis auf den Anfang vielleicht. Denn alles begann mit einem mittelgroßen Schreck: Hoppla, unser Gepäck passt ja gar nicht in den Bus. Geballte Tetris-Power, aber da war dann einfach nichts zu machen. Und Samstag Abends sind nun mal alle Autovermieter des Landes auf der Piste. Mit Caipi und zwei Girls im Arm. Das ’ne Regel. Also einen privaten PKW als zweiten Packesel zweckentfremdet und los ging die Rutsche. Erster Stopp in München. Angekommen und direkt über die Gemüsesticks hergefallen. Die schmecken nämlich doppelt so gut, wenn man – wie ich früher – selber Stagehand war und die Dinger für die eintreffenden Bands geschnippelt hat. Aufbauen, erster Nasen-Sonnenbrand 2017, Biergarten und dann die erste Show. Tourstart können wir!

Julian Philipp David Verbeugung

Foto: Andrea Kaluza

Und ich hatte mir so einiges vorgenommen, für die allererste Tour. Für jede Stadt habe ich eine eigene Strophe auf einen Song mit regionalem Bezug geschrieben. Das dann live filmen und direkt am nächsten Tag als Musikvideo mit Publikumsbeteiligung rausknallen. Kann doch nur gut werden. In München war das dann »Liebe & Hass« von den Töpfen. Vollkommen idiotensichere Nummer, hab ich mir gedacht. Der Song, in München. Hat dann auch alles wie am Schnürchen geklappt, nur das Lied kannte kaum einer im Raum. Hört mehr Blumentopf!

Am nächsten Morgen dann wirklich early-bird-mäßig zum Auto trotteln. Lasst uns durch, wir müssen einmal quer durch Deutschland. Retrospektiv betrachtet waren die 7 Stunden Autofahrt eine wirklich wichtige Phase für mich und meine Super Stickman Golf II Karriere. Call me Mister Level 20. Eine Stunde zu früh (!) sind wir dann in Berlin angekommen. Muss man auch erstmal so machen.

Fast auf den Tag genau 1 Jahr zurück, habe ich im selben Gebäude oben in der Baumhaus meine zweite Show überhaupt gespielt. Wie die Zeit doch verfliegt. Heute spielen wir unten. Keller is the limit. Und spätestens jetzt sind wir so richtig im Tour-Modus angekommen. Aufbauen, Soundcheck, zwischendrin Interviews und Gemüsesticks. Was vielleicht so die erste große Tour-Lehre für mich war; Stadt anschauen ist nicht. Denkt man sich ja so schön; bisschen rumstromern, Cappu mit Freunden und die City einatmen. In Wirklichkeit baut man sein Zeug auf, snackt kurz was, dann kommt einfach immer noch was dazwischen (auch so eine Regel), man spielt die Show, lädt das Equipment in den Bus und irgendwann geht es dann ab Richtung Hotel. Morgen früh geht es ja weiter. Zurück zur Show in Berlin. Geil, alles klappt, meine liebsten Leute sind da und auch sonst sind nur grundsympathische Menschen im Raum. Bester Abend. Und das, obwohl man vor Shows in Berlin immer so ein bisschen Magengrummeln hat. Apropos: Wer hat sich denn bitte Chilli-Cheese-Fries ausgedacht? Nicht die allerbeste Idee, merkte selbst, mh? Und das ist kein genießerisch-appetitliches „mh“, kein leckerlecker „mh“, mehr so ein fragendes, ein zweifelndes „mh“. Mh!

Berlin – Hamburg. Unsere Lieblingsdisziplin, die Kurstrecke! Angekommen und alle in einen Aufzug gequetscht. Livestream für Mit Vergnügen. An der Location angekommen, gab es direkt die ersten Gerüchte. Zwei Straßen weiter findet wohl das Grande Finale des Bilderbuch-Tischtennisturniers statt. Keine Zeit, wir schleppen unser Zeug noch selber. Aber wenn ihr das lest, ich stehe voll im Saft, habe einen frischen Belag auf meinem Schläger und fordere!

In Hamburg habe ich jetzt schon zum dritten Mal gespielt. Und das merkt man direkt. Bekannte Gesichter, beste Stimmung und überdurchschnittlich hoher Astra-Konsum an allen Fronten. Vielleicht sowas wie meine Lieblingsstadt. Hamburg City ruled, wer behauptet was anderes. Zum Glück komme ich bald schon wieder!

Letzter Halt dann in Frankfurt. Lange Fahrt und darauf erstmal eine ordentliche Schelle. Die Location ist im ersten Stock und der Aufzug defekt. Nix da, rollen mit den Kisten. Was solls, den Legday haben wir jetzt eh schon ein paar Tage zu viel geskippt und das breite Kreuz kommt nicht von allein. Das Schleppen war dann auch ziemlich filmreif. K, unser Kameramann, hat das als einziger direkt erkannt und hatte dementsprechend auch keine Hand mehr zum Tragen frei. And the Oscar goes to… Lauchauflauf im Treppenhaus!

Der Auftritt war dann bombe und das alles viel zu schnell schon wieder vorbei. Ich will direkt wieder los. Mit euch, mit meiner Crew, mit meinen Songs. Über den Sommer kommen erstmal die Festivals, aber im Herbst bin ich wieder auf eigener Tour unterwegs. Jetzt hab ich es auch endlich selber mal erlebt, dieses Tourleben. Und will am liebsten nichts anderes mehr machen.

Viel Liebe,

Julian

08.04.17

Wenn der Vorhang fällt – Review

Wenn am Donnerstag der Dokumentarfilm „Wenn der Vorhang fällt“ in die Kinos kommt, ist das für Filmemacher Michael Münch der Abschluss einer dreijährigen Arbeit. Um die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte von Deutschrap mit der Stimme ihrer Protagonisten nachzuerzählen, hat er eine illustre Runde vor seine Kamera gebeten. Ich habe mir den Film vorab angesehen, beschrieben, was das mit mir gemacht hat und den folgenden Text für Redbull Music aufgeschrieben.

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Da sitzen sie also, die Helden meiner Jugend, die Elder Statesmen des Deutschraps, erzählen wie das damals so war und es beamt mich gedanklich geradewegs in meine frühe Teenagerzeit zurück. Zurück in die Mitte der Nullerjahre, in mein beschauliches Heimatkaff vor den Toren Freiburgs. Eigentlich muss ich diese Geschichte im Plural erzählen. Denn erstens hat mich Nico, mein bester Kumpel von früher da mit reingezogen und zweitens macht man Hip-Hop nicht allein. Da gehören immer mindestens zwei dazu. Darauf kannst du Gift nehmen. Oder Björn fragen. Wie dem auch sein; alles begann mit einem Spindel gebrannter CD-Rohlinge, die Nico von seinem großen Bruder vermacht wurden.

Bisher hatten wir, mit einem eher semi-ausgegorenen Musikgeschmack versehen, die »Eminem Show« in Fantasie-Englisch mitgerappt, dann entdeckten wir dort die »Deluxe Soundsystem« von Dynamite Deluxe und unsere bislang relativ überschaubare Welt geriet aus den Fugen. Guter Rap auf deutsch, alter. Alles aus. Wir haben dieses Album rauf- und runtergehört und uns parallel dazu (Celo Voice) alles was sonst noch so aus Hamburg kam reingezogen. Die Beginner, Ferris, Eins Zwo und notfalls sogar Mr. Schnabel. Danach Stuttgart – Massive Töne und Freundeskreis – und München mit Blumentopf und Main Concept. Alles pflichtbewusst abgegrast, quasi. Geburtsbedingt zwar ein paar Jahre zu spät, aber immerhin abgegrast. Und wie oft saßen wir in Nicos Keller vor dem CD-Player und haben uns geärgert, dass wir nicht einfach ein paar Jahre früher geboren wurden.

Die Helden meiner Jugend in einer Spotify-Playlist:

Im Film bezeichnet MC Rene diese von uns so innig verehrte Deutschrap-Episode als die zweite Epoche. Nachdem die Gründerväter um Torch und Toni L mit Advanced Chemistry und zeitgleich auch Smudo mit den Fantastischen Vier bewiesen hatten, dass man auch auf Deutsch rappen und reimen kann, sprossen Mitte der 90er Jahre in vielen Großstädten Hip-Hop-Szenen aus dem Boden. Die Beginner, Freundeskreis, Blumentopf, die Massiven Töne oder Fettes Brot – um nur die heute noch bekanntesten davon zu nennen. Man berief sich auf die Kultur, verehrte die vier Elemente und feierte auf Jams sich und das Außenseiterdasein. Backpack-Rap eben. Den Eastpack voller Sticker und Eddings. Genau unser Ding.

Schade nur, dass in Freiburg der liebe Rapgott irgendwie an einer florierenden Szene gespart hatte und wir auch sonst gute 10 Jahre zu spät kamen. Und deutschlandweit schubste Aggro Berlin mit Künstlern wie Sido, Bushido und Fler die Studentenrapper beiseite und drängte sich ins Rampenlicht. Nach all dem, was wir bisher von unseren Idolen aufgesogen hatten, den Werten und den Idealen; das konnten wir einfach nicht gut finden. Ich meine, es gibt Regeln und so. Das ist real, das ist whack und überhaupt. Und so saßen wir dann irgendwann da, haben über die aktuelle Entwicklung von Deutschrap lamentiert, uns 15 Jahre alte Underground-Mixtapes hin und herkopiert und über die Anzahl der gereimten Silben auf irgendeinem alten Eins Zwo Song diskutiert. Get a life, man. Normal waren wir nicht.

Irgendwann hatten wir dann grob verstanden, wie man das selber macht. Aber anders als die meisten unserer Idole kamen wir nicht übers Freestylen, sondern über das stundenlang nach Reimen suchen. Mit Block und Bleistift Sechzehner schreiben. Man, fanden wir uns real. Als uns die Instrumentals ausgingen, musste ich mich in Fruity Loops einarbeiten. Ich hab immerhin Trompete gespielt, das war in Nicos Augen musikalische Qualifikation genug. Wir waren Außenseiter: Auf der Waldorfschule, die wir 13 Jahre lang besucht haben, waren wir nur die coolen Rapper. Das war die Zeit, als „cool“ noch als mittelschweres Schimpfwort fungierte. Für alle anderen waren wir »die Rapper von der Waldorfschule«. Ich glaube das erklärt alles.

Irgendwie waren wir immer schon ein bisschen anders. Statt auf den wöchentlichen Freestyle-Sessions haben wir mit „echten“ Musikern abgehangen und eine Band gegründet. So richtig mit Instrumenten, Arrangements und allem. Die Mentalität war aber immer sowas von Hip-Hop. Keiner will uns buchen? Dann veranstalten wir einfach selber Konzerte. Merch? Besprühen wir selber. Ein Label? Wir brennen die CDs einfach selbst und verkaufen sie jedem, der nicht bei drei auf dem Baum ist. Das ist es nämlich, was dieses Genre und nicht zuletzt die Hip-Hop-Kultur in meinen Augen immer ausgemacht hat. Du hast kein Sprachrohr zur Hand? Bau dir eins. Get shit done.

Der Film endet im Hier und Jetzt. Rap hat sich vom Teil einer Jugendkultur zu einem der erfolgreichsten deutschen Genres gemausert. Eine früher wahrscheinlich nie für möglich gehaltene Vielfalt hat Einzug gehalten: Gangster, Cloudrapper, Stundenten und ein paar Schulabbrecher sitzen friedlich nebeneinander im Kreis, reichen sich einen gemeinsamen Joint rum und machen nebenbei alle Parra mit Rap. Und ich mach es wie früher, halte es mit Dendemann und schau mir das Geschehen vom Beckenrand an. Denn auch wenn ich eure verwunderten Blicke sehe, wenn ich sage, ich mache Rap. Ich sehe mich sehr wohl als Teil davon. Jetzt nicht so mittendrin, aber so am Rand vielleicht. Aber das von ganzem Herzen. Und wie haben Blumentopf mal so treffend gerappt? Entweder fühlst du Hip-Hop oder du fühlst ihn nicht.

29.03.17

Traurige Kids (Jimmy Fallon Version)

Was Jimmy Fallon mit The Roots kann, können wir schon lange. Na gut, vielleicht nicht in HD und ein bisschen unscharf, aber das gleichen wir mit Herzblut wieder aus. Herzblut dickflüssig wie Sriracha-Soße. Also doch wieder scharf, irgendwie. Wie auch immer: Hier kommt »Traurige Kids« in einer ganz speziellen Version um die Ecke. Ich hoffe, es gefällt euch so gut wie mir!

19.03.17

Tourankündigungsvideos

Ist jetzt ja nu wirklich nicht mehr lang bis zur Tour. Vor lauter Vorfreude und um die Wartezeit umzubringen hab ich ein paar Kumpels samt weirder Instrumente zusammengetrommelt, eine Strophe für jede Tourstadt geschrieben und mal wieder ein bisschen gerappt. Zum Fit werden, quasi. Statt Joggen gehen. Klingt dann so, also für Frankfurt jetzt:

Die anderen Städte gibt es auf meinem YouTube-Kanal.

Alle Aprildates sicherheitshalber nochmal im Überblick:

02.04.17 München – Ampere
03.04.17 Berlin – Musik & Frieden
04.04.17 Hamburg – Nochtspeicher
05.04.17 Frankfurt – Zoom

Du hast noch kein Ticket? Gönn dir hier! Bis gleich dann!

01.03.17

Traurige Kids Tour

Ich sag es, wie es ist: Ich habe mich ziemlich überschätzt und muss einen Teil meiner Tour verschieben. Der April kommt einfach zu früh für mich. Es war eh immer schon ne ziemlich wahnwitzige Idee, die ganzen Konzerte noch vor dem ersten Album zu machen. Ich steh nun mal auf wahnwitzige Ideen. Jetzt musste ich aber leider feststellen, dass es mit der Tour in dieser großen Form einfach noch nicht klappen will.

Ich will und muss meine Band bezahlen, einen Bus und Benzin, den Tonmann und die Technik. Die örtlichen Veranstalter und mein Booker wollen natürlich auch etwas verdienen und nicht am Ende sogar ne Menge Geld draufzahlen müssen. Und die Vorverkaufszahlen in vielen Städten lassen den Schluss zu, dass es – kurz gesagt – bis zu den Terminen im April einfach nicht genügend Leute werden. Ich will nicht die Menschen, die so an mich glauben, die mich und meine Karriere mit so viel Herzblut unterstützen, mit meiner ersten Tour direkt in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Das alles tut mir ziemlich fucking weh. Ich habe mich so wahnsinnig auf diesen April, auf meine allererste richtige Tour gefreut.
Großes Aber: Ich muss wenigstens ein paar von euch endlich diese neuen Songs vorspielen und lag allen Beteiligten so lange in den Ohren, dass es jetzt im April immerhin diese vier Konzerte geben wird:

02.04.17 München – Ampere
03.04.17 Berlin – Musik & Frieden
04.04.17 Hamburg – Nochtspeicher
05.04.17 Frankfurt – Zoom

In den Herbst verschieben müssen wir die folgenden Termine:

19.10.17 Bremen – Tower
20.10.17 Magdeburg – Feuerwache
21.10.17 Hannover – Mephisto
22.10.17 Dresden – Groovestation
24.10.17 Leipzig – Täubchenthal
25.10.17 Fulda – Kulturkeller
26.10.17 Münster – Skates Palace
27.10.17 Köln – Artheater
28.10.17 Trier – Merkender Hof (NEU!)
13.11.17 Bochum – Zeche
14.11.17 Bielefeld – Forum
15.11.17 Mannheim – Feuerwache
17.11.17 Stuttgart – Schräglage
18.11.17 Erlangen – E-Werk

TICKETS: bit.ly/JPDTour2017
EVENTS: bit.ly/JPDEvents

Schon gekaufte Tickets behalten natürlich ihre Gültigkeit oder können zurückgegeben werden. Ich komme dann einfach ein bisschen später als geplant in eure Städte. Versprochen. Lasst mich nicht hängen. Wenn euch meine Musik gefällt, spielt sie euren Freunden vor. Schnappt eure besten Leute und holt euch Tickets. Ihr habt es in der Hand. Aber dass es sich lohnt, kann ich euch sowas von versprechen.

Hoffentlich versteht ihr das irgendwie und wenn mich jetzt jemand aufmuntern möchte, bitte!

Viel Liebe,
Julian

24.02.17

Traurige Kids Musikvideo

Yay, das offizielle Musikvideo zu Traurige Kids ist endlich da! Vielen Dank an Von Schlechten Eltern für alles und das Video!  Ich habe beim Schauen reihenweise Flashbacks in eine zauberhafte Zeit. Und ein bisschen Pipi in den Augen. Ihr so?

03.02.17

Vorhang auf für die traurigen Kids!

Dieses Video ist der Beweis: Manchmal braucht es eben nicht mehr als eine gute Idee, ’ne handvoll Freunde und ein paar Rollen Gaffe-Tape. Danke an Rosa, Luzie, Mathis, Valli, Marius, und K! Ich habe so viel Liebe für euch.

»Traurige Kids« kann man ab sofort überall streamen / kaufen:

Spotify  Amazon  iTunes  Apple Music

 

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