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Julian Schwizler
Jungbuschstraße 18
68159 Mannheim

Julian Philipp David

Dieses Schwanken zwischen alles haben wollen und gerade einfach keine Hand mehr frei. Dieser Drang, mehr zu wollen, zu können, zu machen, der sich so gar nicht mehr mit dem eigenen Alltag verträgt und häufig nur in Rausch und kleinen Dummheiten mündet. Dieses Tagträumen, sich in Visionen verlieben, mit der Phantasie durchbrennen, bis die nächste Eilmeldung aufflackert und dich unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückbeamt. Fliegen verboten.

Traurige Kids“, Julian Philipp Davids erste Single aus seinem kommenden Debüt-Album, spricht das aus, was viele spüren, aber nicht so recht in Worte fassen können. Sie handelt vom Suchen, vom Schwelgen und der Hoffnung, dass jetzt vielleicht alles anders wird. Positive Melancholie in komischen Zeiten.

Mit seiner einzigartigen Liaison aus Rap und Songwriter-Musik vereinigt der 25-jährige Mannheimer den Wunsch all jener, die sich mehr Authentizität, mehr textliche Finesse in der deutschen Popmusik wünschen. Organisch treibende Drums, Gitarren, die mit Wehmut der Hamburger Schule nachwinken – ein Sound, der atmet und lebt. Eingängige Refrains und ausgecheckte Strophen, ernsteThemen mit spielerischer Leichtigkeit . Songwriter-Rap eben.

Ab April geht Julian Philipp David auf Tour durch ganz Deutschland. Vorhang auf für die traurigen Kids!

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Live

03.06.17 Malzwiese Festival Berlin
11.06.17 Zeltfestival Rhein-Neckar Mannheim
08.07.17 Zelt-Musik-Festival Freiburg
21.07.17 Watt En Schlick Fest Varel
30.07.17 Ostseebad Binz
25.08.17 Spack! Festival Wirges
27.08.17 IGA Park Rostock
31.08.17 Kultursommer Gießen
19.10.17 Tower Bremen
20.10.17 Feuerwache Magdeburg
21.10.17 Mephisto Hannover
22.10.17 Groovestation Dresden
24.10.17 Täubchenthal Leipzig
25.10.17 Kulturkeller Fulda
26.10.17 Skaters Palace Münster
27.10.17 Artheater Köln
28.10.17 Mergener Hof Trier
13.11.17 Zeche Bochum
14.11.17 Forum Bielefeld
15.11.17 Alte Feuerwache Mannheim
17.11.17 Schräglage Stuttgart
18.11.17 E-Werk Erlangen
28.05.17 Rockhal Luxemburg
26.05.17 Schlossgrabenfest Darmstadt
14.05.17 Holsten Brauereifest Hamburg
27.04.17 Freiburger Festival Freiburg
20.04.17 Popsalon Osnabrück
05.04.17 Zoom Frankfurt
04.04.17 Nochtspeicher Hamburg
03.04.17 Musik & Frieden Berlin
02.04.17 Ampere München
24.09.16 Reeperbahn Festival Hamburg
10.09.16 Schlossfest Mannheim
05.08.16 Sound of the Forest Beerfelden
30.07.16 U&D Festival Mössingen
28.07.16 Freundlich+Kompetent Hamburg
15.07.16 Bochum Total Bochum
14.07.16 Zeltmusikfestival Freiburg
09.07.16 Musikmeile Frankfurt/Main
08.06.16 Denkfest Mannheim
14.05.16 peer23 Mannheim
12.04.16 Baumhaus Bar Berlin
08.04.16 Forum Mannheim
04.04.16 The Great Räng Teng Teng Freiburg

Blog

10.04.17

Traurige Kids Tour Teil 1

Das war sie also schon, meine allererste Tour. 2000 Kilometer in 4 Tagen. München, Berlin, Hamburg, Frankfurt. Und es hätte nicht besser laufen können. Bis auf den Anfang vielleicht. Denn alles begann mit einem mittelgroßen Schreck: Hoppla, unser Gepäck passt ja gar nicht in den Bus. Geballte Tetris-Power, aber da war dann einfach nichts zu machen. Und Samstag Abends sind nun mal alle Autovermieter des Landes auf der Piste. Mit Caipi und zwei Girls im Arm. Das ’ne Regel. Also einen privaten PKW als zweiten Packesel zweckentfremdet und los ging die Rutsche. Erster Stopp in München. Angekommen und direkt über die Gemüsesticks hergefallen. Die schmecken nämlich doppelt so gut, wenn man – wie ich früher – selber Stagehand war und die Dinger für die eintreffenden Bands geschnippelt hat. Aufbauen, erster Nasen-Sonnenbrand 2017, Biergarten und dann die erste Show. Tourstart können wir!

Julian Philipp David Verbeugung

Foto: Andrea Kaluza

Und ich hatte mir so einiges vorgenommen, für die allererste Tour. Für jede Stadt habe ich eine eigene Strophe auf einen Song mit regionalem Bezug geschrieben. Das dann live filmen und direkt am nächsten Tag als Musikvideo mit Publikumsbeteiligung rausknallen. Kann doch nur gut werden. In München war das dann »Liebe & Hass« von den Töpfen. Vollkommen idiotensichere Nummer, hab ich mir gedacht. Der Song, in München. Hat dann auch alles wie am Schnürchen geklappt, nur das Lied kannte kaum einer im Raum. Hört mehr Blumentopf!

Am nächsten Morgen dann wirklich early-bird-mäßig zum Auto trotteln. Lasst uns durch, wir müssen einmal quer durch Deutschland. Retrospektiv betrachtet waren die 7 Stunden Autofahrt eine wirklich wichtige Phase für mich und meine Super Stickman Golf II Karriere. Call me Mister Level 20. Eine Stunde zu früh (!) sind wir dann in Berlin angekommen. Muss man auch erstmal so machen.

Fast auf den Tag genau 1 Jahr zurück, habe ich im selben Gebäude oben in der Baumhaus meine zweite Show überhaupt gespielt. Wie die Zeit doch verfliegt. Heute spielen wir unten. Keller is the limit. Und spätestens jetzt sind wir so richtig im Tour-Modus angekommen. Aufbauen, Soundcheck, zwischendrin Interviews und Gemüsesticks. Was vielleicht so die erste große Tour-Lehre für mich war; Stadt anschauen ist nicht. Denkt man sich ja so schön; bisschen rumstromern, Cappu mit Freunden und die City einatmen. In Wirklichkeit baut man sein Zeug auf, snackt kurz was, dann kommt einfach immer noch was dazwischen (auch so eine Regel), man spielt die Show, lädt das Equipment in den Bus und irgendwann geht es dann ab Richtung Hotel. Morgen früh geht es ja weiter. Zurück zur Show in Berlin. Geil, alles klappt, meine liebsten Leute sind da und auch sonst sind nur grundsympathische Menschen im Raum. Bester Abend. Und das, obwohl man vor Shows in Berlin immer so ein bisschen Magengrummeln hat. Apropos: Wer hat sich denn bitte Chilli-Cheese-Fries ausgedacht? Nicht die allerbeste Idee, merkte selbst, mh? Und das ist kein genießerisch-appetitliches „mh“, kein leckerlecker „mh“, mehr so ein fragendes, ein zweifelndes „mh“. Mh!

Berlin – Hamburg. Unsere Lieblingsdisziplin, die Kurstrecke! Angekommen und alle in einen Aufzug gequetscht. Livestream für Mit Vergnügen. An der Location angekommen, gab es direkt die ersten Gerüchte. Zwei Straßen weiter findet wohl das Grande Finale des Bilderbuch-Tischtennisturniers statt. Keine Zeit, wir schleppen unser Zeug noch selber. Aber wenn ihr das lest, ich stehe voll im Saft, habe einen frischen Belag auf meinem Schläger und fordere!

In Hamburg habe ich jetzt schon zum dritten Mal gespielt. Und das merkt man direkt. Bekannte Gesichter, beste Stimmung und überdurchschnittlich hoher Astra-Konsum an allen Fronten. Vielleicht sowas wie meine Lieblingsstadt. Hamburg City ruled, wer behauptet was anderes. Zum Glück komme ich bald schon wieder!

Letzter Halt dann in Frankfurt. Lange Fahrt und darauf erstmal eine ordentliche Schelle. Die Location ist im ersten Stock und der Aufzug defekt. Nix da, rollen mit den Kisten. Was solls, den Legday haben wir jetzt eh schon ein paar Tage zu viel geskippt und das breite Kreuz kommt nicht von allein. Das Schleppen war dann auch ziemlich filmreif. K, unser Kameramann, hat das als einziger direkt erkannt und hatte dementsprechend auch keine Hand mehr zum Tragen frei. And the Oscar goes to… Lauchauflauf im Treppenhaus!

Der Auftritt war dann bombe und das alles viel zu schnell schon wieder vorbei. Ich will direkt wieder los. Mit euch, mit meiner Crew, mit meinen Songs. Über den Sommer kommen erstmal die Festivals, aber im Herbst bin ich wieder auf eigener Tour unterwegs. Jetzt hab ich es auch endlich selber mal erlebt, dieses Tourleben. Und will am liebsten nichts anderes mehr machen.

Viel Liebe,

Julian

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